Schreibexil 2012 Leogang – ein wehmütiger Rückblick

20. Mai 2012 § 7 Kommentare

Nun bin ich also wieder zurück, der letzte Exilant unseres Kreises, der den Heimweg gefunden hat. Müde schleppe ich mich mit Sack und Pack die Treppen hoch, schlurfe in meine Wohnung, die mich aus traurigen Bücherregalen blöd anglotzt, und frage mich, warum die Zeitmaschine immer noch nicht erfunden ist. Ich will wieder zurück!

Die letzten beiden Wochen mit Victoria, Claudia, Philipp, Steffi, Tanja, Mascha, Gabi und Pebo (nicht zu vergessen natürlich Nora und Madame Grisou) waren so etwas von legendär, dass man sie kaum in Worte fassen kann (ja ja, ein Armutszeugnis für einen Möchtgern-Schriftsteller). Danke euch allen für diese geniale Zeit! Dass ich meinen 30er in eurer Runde verbringen durfte, war dann noch das Sahnehäubchen!

Zwei Wochen sind nun also zu Ende, zwei Wochen, die

  • wunderbare Texte,
  • gruselige Robin-Hood-Filme,
  • gemütliches Beisammensitzen,
  • spannendes Vorlesen,
  • produktive Text- und Plotarbeit,
  • wandernde Schriftsteller,
  • eingeschneite Ponys,
  • nasse Hunde,
  • gemeingefährliche Busch-Hindernisse,
  • mitreißende Pärchenromantik,
  • hektische Koch-Sessions,
  • verbranntes Grillgut,
  • leckere Salate,
  • lange Abende,
  • herzzerreißende Abschiede und
  • überraschende Perspektiven

gebracht haben. Keine einzige Minute davon möchte ich missen. Es bleibt der Trost, dass ich nächstes Jahr mit diesen lieben Menschen wieder ins Exil gehen darf. Und ich stelle fest: Manchmal fühlt sich ein Exil wie Heimat an.

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§ 7 Antworten auf Schreibexil 2012 Leogang – ein wehmütiger Rückblick

  • „Manchmal fühlt sich ein Exil wie Heimat an.“
    So ist es! 🙂

  • Steffi sagt:

    Du hast das geklaute Grillgut vergessen.

  • Steffi, ich wollte mal ganz galant darüber hinwegsehen. Immerhin war das ja auch ein Armutszeugnis für den Wachtmeister des Grillgutes! 😉

    Claudia, ihr seid meine Heimat, ihr alle!

  • Thomas, das hast du wunderbar zusammengefasst!

  • Steffi sagt:

    Nora war glaub ich einfach nur glücklich, wenigstens ein Fitzelchen davon geschluckt zu haben. Und danach ist es ihr ja wenigstens noch dreimal gelungen, was aus dem Müll zu klauen. Wobei ich es immer noch nicht ganz kapiert hab, warum sie es dann immer genau vor meiner Nase fressen will, wo sie doch inzwischen gemerkt haben sollte, dass ich es ihr dann wegnehme.

    Aber davon mal abgesehen: du hast es perfekt zusammengefasst.

  • Leider kennt ihr LOST nicht und ich müsste euch auch spoilern um zu sagen, was mir so durch den Kopf geht bei Exil und Heimat und unserer Leogang-Gemeinde. Aber auf jeden Fall haben wir etwas ganz Besonderes!

  • Steffi sagt:

    Mir fehlt von Lost alles ab der 4. Staffel, leider.

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